Porto Santo: goldener Sandstrand, Fähre und eine längst überfällige Reise
Fläche
rund 42 km²
Bevölkerung
ca. 5.100
Ausdehnung
11,4 × 6 km
Höchster Punkt
517 m
Grundstimmung
meist heiter
Sandstrand
rund 9 km
Übersetzungen mit Google Translate
Manche Reiseziele liegen am anderen Ende der Welt. Porto Santo fährt dagegen beinahe täglich an meinem Schreibtisch vorbei – und trotzdem habe ich es bisher nicht geschafft, selbst hinüberzufahren.
Das ist für einen Fotografen auf Madeira ungefähr so elegant wie ein Sonnenuntergang mit schiefem Horizont.
Das ist für einen Fotografen auf Madeira ungefähr so elegant wie ein Sonnenuntergang mit schiefem Horizont.
Mit der Fähre von Funchal nach Porto Santo
An vielen Betriebstagen fährt die Fähre morgens von Funchal nach Porto Santo und abends zurück. Die Zeiten ändern sich jedoch je nach Wochentag, Saison und Veranstaltung. Deshalb sollte vor jedem Ausflug der aktuelle Fahrplan geprüft werden.
Wichtig für die Urlaubsplanung ist außerdem die jährliche technische Pause der Lobo Marinho. Sie liegt gewöhnlich mehrere Wochen im Winter, häufig im Januar oder Februar. Die genauen Termine werden jedes Jahr neu veröffentlicht. „Die Fähre fährt täglich“ stimmt daher nur mit einem kleinen, aber entscheidenden Sternchen.
Ein Tagesausflug ist möglich und bietet – je nach Fahrplan – mehrere Stunden auf Porto Santo. Allerdings verbringt man dabei insgesamt ungefähr fünf Stunden auf dem Schiff. Wer den Strand, einen Sonnenuntergang und die ruhigere Abendstimmung genießen möchte, sollte besser mindestens eine oder zwei Nächte bleiben.
Bei stärkerem Seegang empfiehlt sich für empfindliche Mägen eine entsprechende Vorbereitung. Der Atlantik liest schließlich keinen Prospekt.
Die Lobo Marinho verbindet Funchal regelmäßig mit der Nachbarinsel Porto Santo.
Ich lebe in São Gonçalo, im Osten von Funchal. Wenn die Lobo Marinho fährt, sehe ich sie morgens auf dem Weg nach Porto Santo an mir vorbeiziehen. Abends kommt sie wieder zurück, fein beleuchtet und mit Kurs auf ihren Heimathafen Funchal. Ich kenne ihre Silhouette, ihren Fahrplan und inzwischen sogar ihr tiefes Motorbrummen. Nur den Sand von Porto Santo hatte ich noch nicht zwischen den Zehen.
Das muss sich ändern. Bis dahin gibt es hier keine erfundenen Abenteuer, sondern eine ehrliche Einladung zu Madeiras goldener Nachbarinsel.
Das muss sich ändern. Bis dahin gibt es hier keine erfundenen Abenteuer, sondern eine ehrliche Einladung zu Madeiras goldener Nachbarinsel.
Porto Santo – die goldene Nachbarinsel Madeiras
Porto Santo ist nur etwa elf Kilometer lang und sechs Kilometer breit. Trotzdem sieht die Insel erstaunlich anders aus als Madeira. Während Madeira mit üppigem Grün, tiefen Tälern und dramatischen Bergen auftritt, zeigt sich Porto Santo trockener, heller und beinahe ockerfarben.
Der große Star der Insel liegt an der Südküste: ein rund neun Kilometer langer, goldener Sandstrand. Für madeirische Verhältnisse ist das beinahe unanständig viel Sand. Wer auf Madeira bislang vor allem Kiesel, Lavafelsen und steile Küsten erlebt hat, findet hier das passende Gegenstück.
Im Zentrum liegt die Stadt Vila Baleira mit kleinen Geschäften, Cafés und dem Museum Casa Colombo. Zu den landschaftlichen Zielen gehören die Basaltsäulen am Pico de Ana Ferreira, die Aussichtspunkte Pico Castelo und Pico do Facho sowie die Calheta an der Westspitze. Dazu kommen Golf, Tauchen, Schnorcheln und reichlich Platz für den angenehmen Sport des Nichtstuns.
Der große Star der Insel liegt an der Südküste: ein rund neun Kilometer langer, goldener Sandstrand. Für madeirische Verhältnisse ist das beinahe unanständig viel Sand. Wer auf Madeira bislang vor allem Kiesel, Lavafelsen und steile Küsten erlebt hat, findet hier das passende Gegenstück.
Im Zentrum liegt die Stadt Vila Baleira mit kleinen Geschäften, Cafés und dem Museum Casa Colombo. Zu den landschaftlichen Zielen gehören die Basaltsäulen am Pico de Ana Ferreira, die Aussichtspunkte Pico Castelo und Pico do Facho sowie die Calheta an der Westspitze. Dazu kommen Golf, Tauchen, Schnorcheln und reichlich Platz für den angenehmen Sport des Nichtstuns.
Ist der Sand von Porto Santo wirklich heilsam?
Der feine, karbonatreiche Sand von Porto Santo wird traditionell für warme Sandbäder, die sogenannte Psammotherapie, genutzt. Dabei wird der Körper teilweise in erwärmten Sand eingebettet. Einige Hotels und Wellnessanbieter bieten entsprechende Anwendungen an.
Dem Sand und seiner Wärme werden wohltuende Wirkungen auf Muskeln, Gelenke und das allgemeine Wohlbefinden zugeschrieben. Die wissenschaftliche Beweislage für konkrete Heilwirkungen ist allerdings noch begrenzt. Deshalb gilt: Einbuddeln darf entspannen, ersetzt aber keine medizinische Behandlung.
Wer gesundheitliche Beschwerden, Herz-Kreislauf-Probleme oder andere Vorerkrankungen hat, sollte eine solche Anwendung vorher ärztlich oder therapeutisch abklären. Für alle anderen bleibt die erfreuliche Erkenntnis: Warmer Sand an den Füßen ist auch ohne Heilversprechen ziemlich angenehm. :-)
Dem Sand und seiner Wärme werden wohltuende Wirkungen auf Muskeln, Gelenke und das allgemeine Wohlbefinden zugeschrieben. Die wissenschaftliche Beweislage für konkrete Heilwirkungen ist allerdings noch begrenzt. Deshalb gilt: Einbuddeln darf entspannen, ersetzt aber keine medizinische Behandlung.
Wer gesundheitliche Beschwerden, Herz-Kreislauf-Probleme oder andere Vorerkrankungen hat, sollte eine solche Anwendung vorher ärztlich oder therapeutisch abklären. Für alle anderen bleibt die erfreuliche Erkenntnis: Warmer Sand an den Füßen ist auch ohne Heilversprechen ziemlich angenehm. :-)
Zahlen und Fakten
- Lage: rund 50 Kilometer nordöstlich von Madeira
- Koordinaten: ungefähr 33°04′ N, 16°20′ W
- Mittlere Höhe: 112,5 Meter
- Relief: Mehr als 85 Prozent der Insel liegen unterhalb von 200 Metern
- Unter 50 Metern: rund 40 Prozent der Fläche
- Umgebende Inselchen: sechs Ilhéus sowie zwei Untiefen
- Fläche der Ilhéus und Untiefen: zusammen rund 2,1 km²
- Verwaltung: ein Município und zugleich nur eine Freguesia
- Hauptort: Vila Baleira
- Flughafencode: PXO
- UNESCO-Status: Biosphärenreservat seit 2020
- Rund neun Kilometer langer Sandstrand
- Vila Baleira
- Casa Colombo
- Pico Ana Ferreira
- Pico do Castelo
- Wanderwege PS PR1 und PS PR2
- Aussichtspunkte über Insel und Nebeninseln
- Golfplatz Porto Santo
- Tauchen, Schnorcheln und Wassersport
- Fährverbindung und eigener Flughafen
Am Abend kehrt die beleuchtete Fähre in ihren Heimathafen Funchal zurück.
Terrassenfunk, Stand September 2026: Nach aktueller Information bereitet einer der Motoren Probleme. Dadurch kann die Lobo Marinho etwas länger unterwegs sein – und ihr Brummen begleitet mich gelegentlich bis auf die Terrasse. Andere nennen das Schiffsgeräusch. Ich nenne es maritime Abendromantik.
Für wen eignet sich Porto Santo?
Porto Santo passt besonders gut zu Menschen, die:
- einen richtigen Sandstrand statt Kiesel und Felsen suchen,
- ein paar ruhige Badetage mit einem Madeira-Urlaub verbinden möchten,
- mit Kindern viel unkomplizierte Strandzeit verbringen wollen,
- Golf, Wellness, Radfahren oder gemütliche Spaziergänge mögen,
- nicht jeden Urlaubstag mit zehn Sehenswürdigkeiten füllen müssen.
Wann ist die beste Reisezeit?
Für einen Badeurlaub würde ich vor allem Mai und Juni sowie September und den frühen Oktober wählen. Dann ist es häufig angenehm warm, während die Insel meist ruhiger bleibt als während der Sommerferien.
Juli und August sind die lebhaftesten und gefragtesten Monate. Dann sollten Fähre, Flug und Hotel frühzeitig reserviert werden.
Der Winter eignet sich eher für Ruhe, Spaziergänge und eine kleine Auszeit als für einen klassischen Badeurlaub. In dieser Zeit können touristische Angebote eingeschränkt sein. Außerdem muss die jährliche Wartungspause der Fähre beachtet werden.
Für einen ersten Tagesausflug reicht ein Termin mit früher Hinfahrt und später Rückfahrt. Für echtes Porto-Santo-Gefühl erscheinen mir zwei bis vier Nächte sinnvoller. Eine ganze Woche passt zu Menschen, die beim Wort „Programm“ lieber an das nächste Bad im Atlantik denken.
Juli und August sind die lebhaftesten und gefragtesten Monate. Dann sollten Fähre, Flug und Hotel frühzeitig reserviert werden.
Der Winter eignet sich eher für Ruhe, Spaziergänge und eine kleine Auszeit als für einen klassischen Badeurlaub. In dieser Zeit können touristische Angebote eingeschränkt sein. Außerdem muss die jährliche Wartungspause der Fähre beachtet werden.
Für einen ersten Tagesausflug reicht ein Termin mit früher Hinfahrt und später Rückfahrt. Für echtes Porto-Santo-Gefühl erscheinen mir zwei bis vier Nächte sinnvoller. Eine ganze Woche passt zu Menschen, die beim Wort „Programm“ lieber an das nächste Bad im Atlantik denken.
Häufige Fragen zu Porto Santo
- Wie lange dauert die Fähre von Funchal nach Porto Santo?
Die normale Überfahrt mit der Lobo Marinho dauert ungefähr zweieinhalb Stunden. Wetter, Seegang und technische Umstände können die Fahrzeit verlängern. - Fährt die Fähre das ganze Jahr?
Nicht ohne Unterbrechung. Die Lobo Marinho legt gewöhnlich im Winter eine mehrwöchige Wartungspause ein. Zusätzlich variiert der Fahrplan nach Saison und Wochentag. - Lohnt sich Porto Santo als Tagesausflug?
Ja, wenn der Fahrplan eine frühe Hin- und späte Rückfahrt ermöglicht. Entspannter wird es mit mindestens einer Übernachtung, weil bei einem Tagesausflug rund fünf Stunden für beide Überfahrten benötigt werden. - Kann man auf Porto Santo Fahrräder mieten?
Ja. Auf der Insel gibt es mehrere Fahrradvermieter. Zeitweise werden auch Fährpakete angeboten, bei denen das Fahrrad nach der Ankunft übernommen wird. - Ist der Sand von Porto Santo gesund?
Der warme Sand wird für Psammotherapie verwendet, und ihm werden wohltuende Eigenschaften zugeschrieben. Wissenschaftlich gesicherte Heilversprechen lassen sich daraus derzeit nicht ableiten. - Fliegt man bei einer Hotelbuchung direkt nach Porto Santo?
Nicht automatisch. Porto Santo besitzt zwar einen eigenen Flughafen, von Hamburg gibt es derzeit aber keinen Nonstopflug. Je nach Angebot erfolgt die Anreise mit Umstieg in Lissabon, über Madeira mit einem kurzen Inselflug oder über Funchal und die Fähre. Bei einer Pauschalreise sollte ausdrücklich geprüft werden, ob der vollständige Inseltransfer enthalten ist.
Porto Santo mit dem Fahrrad entdecken
Porto Santo lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Zwischen Ribeiro Cochino und der Praia da Calheta verläuft ein knapp fünf Kilometer langer Radweg mit überwiegend sanften Steigungen. Auch auf anderen Teilen der Insel sind Fahrräder praktisch, denn die Entfernungen bleiben überschaubar.
Mehrere Anbieter vermieten Fahrräder. Außerdem bietet die Porto Santo Line zeitweise Tagespakete an, bei denen ein Fahrrad nach der Ankunft bereitsteht.
Ganz flach ist Porto Santo dennoch nicht. Im Norden und Osten warten einige Steigungen, und der Wind kann aus einer gemütlichen Spazierfahrt überraschend ein kleines Trainingsprogramm machen. Für eine schnelle Inselrunde stehen alternativ Mietwagen, Roller, Quads, Taxis und Inselrundfahrten zur Verfügung.
Mehrere Anbieter vermieten Fahrräder. Außerdem bietet die Porto Santo Line zeitweise Tagespakete an, bei denen ein Fahrrad nach der Ankunft bereitsteht.
Ganz flach ist Porto Santo dennoch nicht. Im Norden und Osten warten einige Steigungen, und der Wind kann aus einer gemütlichen Spazierfahrt überraschend ein kleines Trainingsprogramm machen. Für eine schnelle Inselrunde stehen alternativ Mietwagen, Roller, Quads, Taxis und Inselrundfahrten zur Verfügung.
Der erste Flughafen des Madeira-Archipels
Porto Santo erhielt 1960 den ersten Landflughafen des Madeira-Archipels – vier Jahre vor der Eröffnung des Flughafens auf der Hauptinsel Madeira.
Heute ist der Flughafen Porto Santo mit dem Kürzel PXO weiterhin ein ziviler Flughafen. Gleichzeitig befindet sich dort der militärische Bereich AM3 der portugiesischen Luftwaffe. „Reiner Militärflughafen“ wäre daher nicht richtig.
Wenn starker Wind den Anflug auf den Flughafen Madeira erschwert, wird Porto Santo gelegentlich zum Ausweichflughafen für Linien- und Chartermaschinen. Dann bekommt die kleine Insel unverhofft deutlich mehr Flugzeuge und Passagiere als vorgesehen.
Heute ist der Flughafen Porto Santo mit dem Kürzel PXO weiterhin ein ziviler Flughafen. Gleichzeitig befindet sich dort der militärische Bereich AM3 der portugiesischen Luftwaffe. „Reiner Militärflughafen“ wäre daher nicht richtig.
Wenn starker Wind den Anflug auf den Flughafen Madeira erschwert, wird Porto Santo gelegentlich zum Ausweichflughafen für Linien- und Chartermaschinen. Dann bekommt die kleine Insel unverhofft deutlich mehr Flugzeuge und Passagiere als vorgesehen.
Warum taucht der Name Kolumbus immer wieder auf?
Porto Santo hat nicht nur reichlich Sand, sondern auch einen ziemlich prominenten Eintrag im historischen Familienalbum: Christoph Kolumbus – auf Portugiesisch Cristóvão Colombo – war eng mit der Insel verbunden, bevor er mit seinen Atlantikreisen weltberühmt wurde.
Kolumbus heiratete um 1479 oder 1480 die portugiesische Adlige Filipa Moniz Perestrelo. Sie war die Tochter von Bartolomeu Perestrelo, dem ersten Capitão Donatário und damit dem ersten erblichen Verwalter von Porto Santo. Wo genau die Hochzeit stattfand, wird nicht einheitlich erzählt. Manche Darstellungen nennen Vila Baleira, die offiziellen Kulturseiten Madeiras gehen dagegen von Lissabon aus.
Sicher ist: Durch diese Ehe gehörte Porto Santo fortan zu Kolumbus’ persönlicher Weltkarte. Er hielt sich mehrfach im Madeira-Archipel auf und dürfte einige Zeit auf Porto Santo gelebt haben. Die Insel war damals ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe auf den Atlantikrouten – und damit ein ziemlich geeigneter Ort für jemanden, der später unbedingt wissen wollte, was sich hinter dem westlichen Horizont verbirgt.
Im Zentrum von Vila Baleira erinnert die Casa Colombo – Museu do Porto Santo an diese Verbindung. Der Überlieferung nach soll Kolumbus hier gewohnt haben. Ganz so einfach ist es historisch allerdings nicht: Der älteste Teil des heutigen Gebäudes stammt wahrscheinlich erst aus dem 16. Jahrhundert und wurde später mehrfach umgebaut. Das Museum formuliert deshalb vorsichtig, die Casa Colombo gelte traditionell als seine Unterkunft.
Kolumbus heiratete um 1479 oder 1480 die portugiesische Adlige Filipa Moniz Perestrelo. Sie war die Tochter von Bartolomeu Perestrelo, dem ersten Capitão Donatário und damit dem ersten erblichen Verwalter von Porto Santo. Wo genau die Hochzeit stattfand, wird nicht einheitlich erzählt. Manche Darstellungen nennen Vila Baleira, die offiziellen Kulturseiten Madeiras gehen dagegen von Lissabon aus.
Sicher ist: Durch diese Ehe gehörte Porto Santo fortan zu Kolumbus’ persönlicher Weltkarte. Er hielt sich mehrfach im Madeira-Archipel auf und dürfte einige Zeit auf Porto Santo gelebt haben. Die Insel war damals ein wichtiger Zwischenstopp für Schiffe auf den Atlantikrouten – und damit ein ziemlich geeigneter Ort für jemanden, der später unbedingt wissen wollte, was sich hinter dem westlichen Horizont verbirgt.
Im Zentrum von Vila Baleira erinnert die Casa Colombo – Museu do Porto Santo an diese Verbindung. Der Überlieferung nach soll Kolumbus hier gewohnt haben. Ganz so einfach ist es historisch allerdings nicht: Der älteste Teil des heutigen Gebäudes stammt wahrscheinlich erst aus dem 16. Jahrhundert und wurde später mehrfach umgebaut. Das Museum formuliert deshalb vorsichtig, die Casa Colombo gelte traditionell als seine Unterkunft.
Zu sehen sind dort Ausstellungen über Kolumbus, seine Verbindung zu Porto Santo sowie die portugiesische und spanische Seefahrt während der europäischen Expansion. Im Jahr 1498 kam Kolumbus auf seiner dritten Reise über den Atlantik noch einmal nach Porto Santo zurück.
Jedes Jahr erinnert außerdem das Festival Colombo an diese Zeit. Dann verwandelt sich Vila Baleira für einige Tage in eine große historische Bühne mit kostümierten Darstellern, Händlern, Musikern, Seeleuten und dem einen oder anderen Piraten, der vermutlich ebenfalls nur wegen des Sandstrands gekommen ist.
Damit ist Porto Santo weit mehr als Madeiras Badeinsel: Hier treffen neun Kilometer Strand auf Seefahrtsgeschichte – und ausnahmsweise hat der Name Columbus nichts mit einem All-inclusive-Hotel zu tun.
Jedes Jahr erinnert außerdem das Festival Colombo an diese Zeit. Dann verwandelt sich Vila Baleira für einige Tage in eine große historische Bühne mit kostümierten Darstellern, Händlern, Musikern, Seeleuten und dem einen oder anderen Piraten, der vermutlich ebenfalls nur wegen des Sandstrands gekommen ist.
Damit ist Porto Santo weit mehr als Madeiras Badeinsel: Hier treffen neun Kilometer Strand auf Seefahrtsgeschichte – und ausnahmsweise hat der Name Columbus nichts mit einem All-inclusive-Hotel zu tun.
Kolumbus’ berühmtes Flaggschiff hieß Santa María. Wer heute in Funchal am Hafen spazieren geht, kann ihrer seetüchtigen Nachbildung begegnen: Die Santa Maria de Colombo kreuzt normalerweise entlang Madeiras Südküste und spielt beim Festival Colombo auf Porto Santo regelmäßig eine prächtige Nebenrolle. So verbindet ausgerechnet ein Dreimaster Funchal, Porto Santo und die Geschichte des berühmten Entdeckers – sofern Wind und Atlantik mitspielen.
Hotels auf Porto Santo: überschaubar, aber nicht eintönig
Die Hotelauswahl auf Porto Santo ist deutlich kleiner als in Funchal. Sie reicht dennoch von großen All-inclusive-Resorts über klassische Strandhotels und zentrale Drei-Sterne-Häuser bis zu Apartments und kleineren Unterkünften.
Ein architektonisch besonders interessantes Haus ist das Hotel Porto Santo & SPA. Es wurde Anfang der 1960er-Jahre errichtet und gehört zu den frühen modernen Hotelbauten der Insel. Das Haus nennt 1962 als Eröffnungsjahr; in der Designgeschichte wird der Entwurf von Eduardo Anahory und Pedro Cid häufig mit 1963 verbunden.
Da ich bislang noch in keinem dieser Hotels eingecheckt habe, verteile ich hier keine erfundenen persönlichen Lorbeeren. Die Hotelbeschreibungen helfen stattdessen bei der Auswahl nach Lage, Ausstattung und Urlaubsart. Persönliche Fotografenmeinungen folgen, sobald mich die Lobo Marinho endlich einmal nicht nur vom Schreibtisch aus sieht.
Ein architektonisch besonders interessantes Haus ist das Hotel Porto Santo & SPA. Es wurde Anfang der 1960er-Jahre errichtet und gehört zu den frühen modernen Hotelbauten der Insel. Das Haus nennt 1962 als Eröffnungsjahr; in der Designgeschichte wird der Entwurf von Eduardo Anahory und Pedro Cid häufig mit 1963 verbunden.
Da ich bislang noch in keinem dieser Hotels eingecheckt habe, verteile ich hier keine erfundenen persönlichen Lorbeeren. Die Hotelbeschreibungen helfen stattdessen bei der Auswahl nach Lage, Ausstattung und Urlaubsart. Persönliche Fotografenmeinungen folgen, sobald mich die Lobo Marinho endlich einmal nicht nur vom Schreibtisch aus sieht.
Hotel gebucht – aber wo landet eigentlich der Flieger?
Die gute Nachricht zuerst: Nach Porto Santo muss niemand rudern. Die etwas weniger bequeme Nachricht lautet: Mit der Buchung eines Hotels ist die Anreise zur Insel nicht automatisch geklärt.
Porto Santo besitzt mit PXO einen eigenen zivilen Flughafen. Von Hamburg gibt es derzeit jedoch keinen Nonstopflug dorthin. Wenn in einem Buchungsportal trotzdem „Hamburg–Porto Santo“ erscheint, handelt es sich gewöhnlich um eine Verbindung mit mindestens einem Umstieg.
Eine Möglichkeit führt über Lissabon. Dabei wird von Hamburg zunächst nach Lissabon und anschließend weiter nach Porto Santo geflogen. Wenn beide Flüge Bestandteil derselben Buchung sind, landet der Urlaub tatsächlich auf Porto Santo – nur eben nicht direkt aus Hamburg.
Eine zweite Variante führt über den Flughafen Madeira in Santa Cruz. Von dort geht es entweder mit einem kurzen Inselflug von Binter nach Porto Santo oder über Land zum Hafen von Funchal und anschließend mit der Lobo Marinho weiter.
Bei einer Pauschalreise kann dieser Inseltransfer bereits organisiert sein. Darauf verlassen sollte man sich jedoch erst, wenn er ausdrücklich in den Reiseleistungen steht. „Flug und Hotel“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch der Anschlussflug, die Fahrt zum Hafen, das Fährticket und der Transfer zum Hotel enthalten sind.
Vor der Buchung sollten deshalb vier Angaben geprüft werden:
• Lautet der Zielflughafen PXO oder FNC?
• Ist der Transfer nach Porto Santo ausdrücklich enthalten?
• Erfolgt die Weiterreise mit Inselflug oder Fähre?
• Ist wegen der Fahrzeiten eine Übernachtung auf Madeira vorgesehen?
Steht im Angebot lediglich „ohne Transfer“, „eigene Anreise“ oder nur der Zielflughafen FNC, muss die Weiterreise selbst organisiert werden. Das gilt auch für eine reine Hotelbuchung.
Besonders wichtig ist die Rückreise: Ein früher Abflug von Madeira kann möglicherweise nicht mit der ersten Fähre aus Porto Santo erreicht werden. Umgekehrt kann eine späte Ankunft auf Madeira hinter der letzten Abfahrt der Lobo Marinho liegen. Einige Veranstalter planen deshalb bei einer Fähranreise eine erste oder letzte Übernachtung auf Madeira ein.
Kurz gesagt: Ein Hotel auf Porto Santo zu buchen ist leicht. Entscheidend ist das Kleingedruckte zwischen Hamburger Flughafen, Lissabon, Funchal, PXO und dem Atlantik dazwischen.
Porto Santo besitzt mit PXO einen eigenen zivilen Flughafen. Von Hamburg gibt es derzeit jedoch keinen Nonstopflug dorthin. Wenn in einem Buchungsportal trotzdem „Hamburg–Porto Santo“ erscheint, handelt es sich gewöhnlich um eine Verbindung mit mindestens einem Umstieg.
Eine Möglichkeit führt über Lissabon. Dabei wird von Hamburg zunächst nach Lissabon und anschließend weiter nach Porto Santo geflogen. Wenn beide Flüge Bestandteil derselben Buchung sind, landet der Urlaub tatsächlich auf Porto Santo – nur eben nicht direkt aus Hamburg.
Eine zweite Variante führt über den Flughafen Madeira in Santa Cruz. Von dort geht es entweder mit einem kurzen Inselflug von Binter nach Porto Santo oder über Land zum Hafen von Funchal und anschließend mit der Lobo Marinho weiter.
Bei einer Pauschalreise kann dieser Inseltransfer bereits organisiert sein. Darauf verlassen sollte man sich jedoch erst, wenn er ausdrücklich in den Reiseleistungen steht. „Flug und Hotel“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch der Anschlussflug, die Fahrt zum Hafen, das Fährticket und der Transfer zum Hotel enthalten sind.
Vor der Buchung sollten deshalb vier Angaben geprüft werden:
• Lautet der Zielflughafen PXO oder FNC?
• Ist der Transfer nach Porto Santo ausdrücklich enthalten?
• Erfolgt die Weiterreise mit Inselflug oder Fähre?
• Ist wegen der Fahrzeiten eine Übernachtung auf Madeira vorgesehen?
Steht im Angebot lediglich „ohne Transfer“, „eigene Anreise“ oder nur der Zielflughafen FNC, muss die Weiterreise selbst organisiert werden. Das gilt auch für eine reine Hotelbuchung.
Besonders wichtig ist die Rückreise: Ein früher Abflug von Madeira kann möglicherweise nicht mit der ersten Fähre aus Porto Santo erreicht werden. Umgekehrt kann eine späte Ankunft auf Madeira hinter der letzten Abfahrt der Lobo Marinho liegen. Einige Veranstalter planen deshalb bei einer Fähranreise eine erste oder letzte Übernachtung auf Madeira ein.
Kurz gesagt: Ein Hotel auf Porto Santo zu buchen ist leicht. Entscheidend ist das Kleingedruckte zwischen Hamburger Flughafen, Lissabon, Funchal, PXO und dem Atlantik dazwischen.
Madeira mit eigenen Augen erleben
Als Fotograf auf Madeira will ich mit meinen Bildern und Berichten die schönen Orte der Blumeninsel Madeira aufzeigen. Auch ist mir wichtig, besondere Menschen, ausgefallene Landschaften und schöne Erlebnisse Madeira Interessierten näher bringen, die diese Insel für mich so einzigartig und liebenswert machen!
Um individuell passende Hotels, Pauschalreisen, Flüge, Golfreisen und Mietwagen rund um Madeira anbieten zu können, nutze ich das Buchungssystem meines Partners Travianet – eines renommierten deutschen Reisebüros, das wie ich auch seit 1998 im Tourismus aktiv ist. Das erfahrene und geschulte Serviceteam ist an 365 Tagen im Jahr erreichbar und bietet Reiseangebote von mehr als 120 namhaften Veranstaltern, Reedereien und weiteren Reiseanbietern. So verbinden sich meine persönliche Madeira-Erfahrung, eine umfassende Reiseauswahl und professionelle Buchungsbetreuung.
Um individuell passende Hotels, Pauschalreisen, Flüge, Golfreisen und Mietwagen rund um Madeira anbieten zu können, nutze ich das Buchungssystem meines Partners Travianet – eines renommierten deutschen Reisebüros, das wie ich auch seit 1998 im Tourismus aktiv ist. Das erfahrene und geschulte Serviceteam ist an 365 Tagen im Jahr erreichbar und bietet Reiseangebote von mehr als 120 namhaften Veranstaltern, Reedereien und weiteren Reiseanbietern. So verbinden sich meine persönliche Madeira-Erfahrung, eine umfassende Reiseauswahl und professionelle Buchungsbetreuung.
oft günstiger mit Ganzjahres-Reiseversicherung
Affiliate-Link zur LTA Versicherung.
Der Preis erhöht sich dadurch nicht.
Der Preis erhöht sich dadurch nicht.
Eine Buchung über die auf meinen Seiten eingebundenen Angebote unterstützt zugleich meine fotografische und redaktionelle Arbeit. Für erfolgreich abgeschlossene Buchungen erhalte ich vom jeweiligen Affiliate-Partner eine Vergütung. Der jeweils angezeigte Preis wird dadurch nicht erhöht.
Jede Buchung trägt zur Entstehung weiterer unabhängiger Fotoreportagen über Madeira bei und bedeutet zugleich eine wertvolle Anerkennung meiner Arbeit.
Dafür danke ich von Herzen ❤️
Fotograf auf Madeira und Herausgeber
Stefan Kapust
www.madeira.photo
Jede Buchung trägt zur Entstehung weiterer unabhängiger Fotoreportagen über Madeira bei und bedeutet zugleich eine wertvolle Anerkennung meiner Arbeit.
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Fotograf auf Madeira und Herausgeber
Stefan Kapust
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